„Wenn vielerorts Maklercourtagen sogar ein durchschnittliches deutsches Nettojahresgehalt übersteigen, ist das ein Missstand, den wir als SPD beseitigen wollen.“ Özlem Ünsal
Die Angst vor hohen Wohnkosten erreicht inzwischen breite Schichten unserer Bevölkerung. Hier besteht dringender Bedarf für Entlastung.
Bei bis zu 80 % durch Makler vermittelte Wohnobjekte besteht faktisch keine Wahlfreiheit bei der Inanspruchnahme von Maklerdienstleistungen. Menschen, die eine Wohnung mieten oder kaufen wollen, dürfen nicht mehr unter der Last von teilweise astronomisch hohen Maklergebühren leiden.
Gerade junge Familien oder Haushalte mit wenig Eigenkapital haben so von vornherein keine Chance, neuen und bezahlbaren Wohnraum zu finden. Deshalb muss es ein gesellschaftspolitisches Interesse an einer Begrenzung der Maklercourtagen geben. Wenn vielerorts Maklercourtagen sogar ein durchschnittliches deutsches Nettojahresgehalt übersteigen, ist das ein Missstand, den wir als SPD beseitigen wollen. Dass Jamaika unseren Antrag abgelehnt hat, zeigt, dass diese Koalition das Problem noch immer nicht erkannt hat.“