Über ein Jahr Arbeit und kein Ergebnis!

Stefan Weber: Der gestern vorgestellte Zwischenbericht des Klärschlammbeirates zeigt, wie ernsthaft die Landesregierung mit diesem Thema umgeht.

Stefan Weber Bild: Foto: Michael August

 

„Nach 15 Monaten Arbeit fängt der Beirat jetzt erst an, Fragen zum Umgang mit Klärschlamm bezüglich der Entwässerung, Trocknung und Lagerung klären zu wollen und will dafür ein Gutachten in Auftrag geben. Das kann kein Zwischenergebnis einer über einjährigen Arbeit sein.“

 

Stefan Weber

Gestern (18.06.2019) hat der Klärschlammbeirat seinen Zwischenbericht vorgestellt. Dazu erklärt Stefan Weber, Mitglied im Arbeitskreis Umwelt, Energie und ländliche Räume der SPD-Landtagsfraktion:

„Der gestern vorgestellte Zwischenbericht des Klärschlammbeirates zeigt, wie ernsthaft die Landesregierung mit diesem Thema umgeht. Nachdem es in 2017 und 2018 zu starken Entsorgungsengpässen für Klärschlämme gekommen ist, hat die Jamaikaregierung in ihrer bekannten Art erstmal einen Beirat gegründet, der sich dieses Themas annehmen sollte. Seit eineinhalb Jahren besteht diese Gremium und nun ist man endlich zu der Erkenntnis gekommen, dass die Klärschlammentsorgung in Schleswig-Holstein neu ausgerichtet werden muss. WOW! Was für eine Erkenntnis! Nach 15 Monaten Arbeit fängt der Beirat jetzt erst an, Fragen zum Umgang mit Klärschlamm bezüglich der Entwässerung, Trocknung und Lagerung klären zu wollen und will dafür ein Gutachten in Auftrag geben. Das kann kein Zwischenergebnis einer über einjährigen Arbeit sein.“