Hilferufe der Tierparks Schleswig-Holsteins endlich hören!

Stefan Weber: "Gerade rund um Ostertage und in den Ferien sind Tierparks normalerweise gut besucht. Aufgrund der notwendig gewordenen Zwangsschließungen brechen ihnen jetzt aber die Umsätze weg."

Stefan Weber Bild: Michael August

Zu den bekannt gewordenen Notplänen für das Schlachten von Tieren auf Grund möglicher finanziellen Folgen der Corona Krise im Tierpark Neumünster und der Einnahmeausfälle aller Parks erklärt der tierschutzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Weber:

„Gerade rund um Ostertage und in den Ferien sind Tierparks normalerweise gut besucht. Aufgrund der notwendig gewordenen Zwangsschließungen brechen ihnen jetzt aber die Umsätze weg. Viele Tierparks bangen in der Corona-Krise um ihre Existenz. Es ist zwar gut, wenn Tierparks in dieser schwierigen Zeit Spenden erhalten oder sie sich gegenseitig mit Futterlieferungen helfen wollen. Das allein wird die Geldprobleme der Parks aber nicht lösen. Sie brauchen dringend Unterstützung von Seiten des Landes. Dass die Zeit drängt, wusste Minister Albrecht nicht erst seit Bekanntwerden von Notfallplänen, wie zum Beispiel im Tierpark Neumünster. Bisher hat er es aber scheinbar noch nicht einmal geschafft, die entsprechenden Förderrichtlinien auf den Weg zu bringen. Unseren Parks in Schleswig-Holstein und ihren Tieren muss jetzt ohne Wenn und Aber schnell geholfen werden. Sie müssen jetzt die Sicherheit haben ihre Perspektiven erarbeiten zu können und nicht über Notfallpläne nachdenken. In keinem Tierpark darf es aus finanziellen Gründen zu so massiven Maßnahmen kommen – das muss unbedingt verhindert werden!“