Das BAföG sollte ausgeweitet werden

Prof. Dr. Heiner Dunckel: "Die Corona-Krise stellt viele Studierende vor kaum zu bewältigende Probleme bei der Finanzierung ihrer Lebenshaltungskosten und ihres Studiums, da zahllose Nebenjobs weggefallen sind, auf die sie angewiesen sind."

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Zur Erklärung der Bundesbildungsministerin Karliczek erklärt der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Heiner Dunckel:

„Die Corona-Krise stellt viele Studierende vor kaum zu bewältigende Probleme bei der Finanzierung ihrer Lebenshaltungskosten und ihres Studiums, da zahllose Nebenjobs weggefallen sind, auf die sie angewiesen sind.

Es gibt unterschiedliche Modelle von Überbrückungskrediten und Sonderzahlungen. Die Bundesbildungsministerin springt zu schnell, wenn sie den Vorschlag der Kultusminister, den Kreis der Bezugsberechtigten auszuweiten, mit Verweis auf die personelle Ausstattung der BAföG-Ämter vom Tisch fegt.

Solange sie nicht ausschließen kann, dass kein Studierender und keine Studierende das Studium abbrechen muss, weil er oder sie es mit Arbeit nicht mehr finanzieren kann, sollten alle dafür geeigneten Wege geprüft werden, und das wichtigste staatliche Instrument der Studienförderung ist und bleibt nun einmal das BAföG.“