RESPEKT IST DIE ANTWORT

Kathrin Bockey: "Respekt ist die Antwort. Grundgesetz. Unsere Verantwortung." Diese Kampagne der Jungen Gruppe der GdP setzt ein Zeichen für mehr Respekt im Umgang auf allen gesellschaftlichen Ebenen.

Kathrin Bockey Bild: Foto: Michael August

Zur Gewerkschaftsaktion der Jungen Gruppe der GdP Deutschland „Grundgesetz. Unsere Verantwortung! Respekt-Aufruf!“, erklärt die polizeipolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kathrin Bockey:

„Respekt ist die Antwort. Grundgesetz. Unsere Verantwortung.“ Diese Kampagne der Jungen Gruppe der GdP setzt ein Zeichen für mehr Respekt im Umgang auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Wir alle müssen erkennen, dass die reine Einforderung von Respekt nichts nützt. Wir alle sind aufgefordert, auch unser eigenes Verhalten zu reflektieren. Als polizeipolitische Sprecherin und im Namen meiner gesamten Fraktion stehe ich hinter diesem Appell und habe ihn gern unterzeichnet.
Den Wert des Grundgesetzes mit der ethischen Grundaussage zur Menschenwürde muss als große demokratische Errungenschaft wieder mehr in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Denkens und Handelns rücken. Demokratie lebt nicht von der schweigenden Mehrheit, sondern braucht engagierte Fürsprecher*innen. Die Aufforderung zu einem respektvollen Verhalten gegenüber Polizist*innen und Helfenden , aber auch zu Respekt vor friedlichen Demonstranten und generell vor Menschen mit einer anderen Meinung, ist als gesamtgesellschaftliches Signal zu verstehen und genau richtig in dieser Zeit. Richtig ist, und das haben die jungen Polizist*innen gut herausgearbeitet, dass wir eine breite  gesellschaftliche Debatte brauchen.  Wenn die Akzeptanz für staatliche Institutionen und für demokratische Abläufe immer öfter und nachhaltiger infrage gestellt wird, dann spüren Polizisten und Polizistinnen das zuerst und besonders nachhaltig. Ihnen gilt an dieser Stelle unser Dank. Einsätze wie in Stuttgart am Schlossplatz oder auch in Kiel an der Bergstraße mit erlebnisorientierten jungen Menschen fordern uns heraus, sind aber kein rein polizeiliches Problem. Losgelöst davon ist es richtig, die Diskussion von Akzeptanzverlust der Institutionen und demokratischen Strukturen nicht nur in Bezug auf Polizist*innen und Rettungskräfte zu führen, sondern breiter aufzustellen! Respekt ist keine Einbahnstraße. Wer allerdings den Boden unserer demokratischen Grundwerte verlässt, der muss mit einem entschiedenen Handeln unserer staatlichen Ordnungskräfte rechnen.“

Kathrin Bockey

 

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