Streichung der Mittel für Einbruchsschutz ist der falsche Weg

Thomas Rother: Es freut uns als SPD sehr, dass sich die Menschen in unserem Land sicherer fühlen. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der aktuellen Dunkelfeldstudie ist es jedoch nicht nachvollziehbar, wieso Jamaika die Zuschüsse zum Einbruchschutz für Eigentümer und Mieter von Wohnraum streicht.

Thomas Rother Bild: Foto: Michael August

Zur Dunkelfeldstudie erklärt der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Rother:

„Es freut uns als SPD sehr, dass sich die Menschen in unserem Land sicherer fühlen. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der aktuellen Dunkelfeldstudie ist es jedoch nicht nachvollziehbar, wieso Jamaika die Zuschüsse zum Einbruchschutz für Eigentümer und Mieter von Wohnraum streicht. Schon zu Zeiten der damaligen Küstenkoalition aus SPD, Grünen und SSW wurde ein Programm aufgelegt, das Eigenheimbesitzer und Mieter durch finanzielle Zuschüsse zu baulichen Sicherungsmaßnahmen ermutigen sollte. Dieses Programm war in den letzten Jahren ein voller Erfolg und es hat das Leben in unserem Land sicherer gemacht! Dass die Landesregierung in ihrem aktuellen Haushaltsentwurf die Mittel für den Einbruchschutz in Höhe von 1,8 Millionen Euro nicht wieder eingeplant hat, ist das falsche Signal. Hier muss nachgebessert werden und dementsprechend werden wir das beantragen! Bis zu 15% der Investitionskosten für bauliche Sicherungsmaßnahmen gab das Land Schleswig- Holstein über die Investitionsbank SH bisher dazu, wenn in Einbruchschutz investiert wurde. Das Verhältnis von Einbruchversuchen, also abgebrochenen Taten, zu vollendeten Delikten hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Das ist in meinen Augen eindeutig auch auf den verbesserten Einbruchschutz zurück zu führen! Wenn die Landesregierung jetzt in Sachen Einbruchsschutz nachlässt, ist das der falsche Weg und setzt das bisher Erreichte aufs Spiel!“

Thomas Rother