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Serpil Midyatli zu Besuch bei Karstadt in Flensburg

Bei Karstadt in Flensburg

Ich habe selbst mal ein halbes Jahr bei Karstadt gearbeitet. Das ist fast 20 Jahre her und auch damals gab es schon Probleme im Unternehmen. Es lag aber nie am Einsatz und der Leidenschaft der Mitarbeiter*innen. Die müssen aber die vielen Management-Fehler der Vergangenheit ausbaden. Heute habe ich mit dem Betriebsrat in Flensburg gesprochen.

Bild: harishs (Pixabay)

Berufliche Bildung jetzt stärken

Kirsten Eickhoff-Weber: Wer jetzt eine Berufsausbildung macht, ist von den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie gleich doppelt getroffen: die beruflichen Schulen waren geschlossen, und viele Ausbildungsbetriebe mussten ihren Betrieb einschränken oder einstellen, Ausbildungsverträge wurden durch die Betriebe aufgekündigt.

RESPEKT IST DIE ANTWORT

Kathrin Bockey: "Respekt ist die Antwort. Grundgesetz. Unsere Verantwortung." Diese Kampagne der Jungen Gruppe der GdP setzt ein Zeichen für mehr Respekt im Umgang auf allen gesellschaftlichen Ebenen.

Bild: Michael August

Das Schuljahr 2020/21 und Corona

Martin Habersaat: Die Sommerferien sind für die Bildungsministerien keine Urlaubszeit, sondern ein Geschenk. Die Vorbereitungen müssen sitzen.

Bild: Michael August

Günther muss sein Versprechen einlösen!

Beate Raudies: Der Gesetzentwurf zum Thema Badesicherheit bringt mehr Rechtssicherheit für die Kommunen und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister – das ist die gute Nachricht. Das haben in der Anhörung sowohl das Innenministerium als auch die Kommunen bekräftigt.

Aufkleber:

Minister Buchholz muss alle Beteiligten an einen Tisch holen, um Karstadt-Schließungen zu verhindern

Die geplante Schließung von vier Karstadt-Filialen in Schleswig-Holstein ist ein harter Schlag für die Beschäftigten. In einer schweren Wirtschaftskrise die Arbeit zu verlieren, ist doppelt schlimm. Sofort braucht es ein Maßnahmenpaket, um für alle Betroffenen schnell einen Anschluss zu organisieren. Gleichzeitig entsteht für die langjährigen Kunden eine Lücke. Alle Generationen müssen weiterhin den Bedarf ihres Alltages vor Ort decken können.

Serpil Midyatli
Bild: Thomas Eisenkrätzer

Es droht ein Kahlschlag im Kulturbereich

Die Kultur- und Kreativwirtschaft macht in Deutschland jährlich einen Umsatz von fast 170 Milliarden Euro. Und hat über eine Million Beschäftigte. Das sind übrigens mehr als in der Automobilbranche. Vor allem aber gehört Kultur fest zur Identität unseres Landes. Trotzdem lassen CDU, Grüne und FDP diesen wichtigen Bereich in der Krise im Stich.

Serpil Midyatli, 2018
Bild: Steffen Voß / CC-BY-SA

Der Bund macht Wumms, Jamaika macht Rumms

Ein Konjunkturprogramm vom Bund mit Wumms. Zurecht gibt es dafür viel Lob und der Architekt ist Olaf Scholz. Das hat die SPD gut gemacht. Nun haben wir die politischen, wirtschaftlichen, wie auch ökonomischen Weichenstellungen vorgenommen. Ich sage sehr deutlich. Jetzt ist nicht die Zeit gegen die Krise anzusparen, sondern mit voller Kraft in die Zukunft zu investieren.