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Kai Vogel

Hier gibts alle aktuellen PM´s von Kai Vogel.

Bild: Foto: Michael August

Beschulung in Erziehungshilfeeinrichtungen

Kai Vogel: Der Regelfall muss natürlich sein, dass alle Kinder und Jugendlichen eine Regelschule besuchen. Das wird sich nicht in jedem einzelnen Fall sofort umsetzen lassen. Ein erheblicher Teil von ihnen wird im sogenannten „anderweitigen Unterricht“ in den Erziehungshilfeeinrichtungen beschult. Das ist besser als nichts, aber auch nicht der bestmögliche Fall.

Bild: Foto: Michael August

Zu den besonderen Hobbys der Landesregierung gehört es, dass immer wieder eine neue Kampagne gestartet wird

Kai Vogel: Zu den besonderen Hobbys der Landesregierung gehört es, dass immer wieder eine neue Kampagne gestartet wird, ohne die vorhergehende überhaupt wahrnehmbar angefangen oder abgeschlossen zu haben. Da hatten wir 2019 das „Jahr der politischen Bildung“. Das einzig Wahrnehmbare waren hier die DialogP-Veranstaltungen, die aber immer noch weiterlaufen.

Bild: Foto: Philip Häniche

An Taten für Verkehrssicherheit war das Wirken des Ministers bisher wirklich übersichtlich

Kai Vogel: Nachdem der Minister bereits im Jahr 2019 angekündigt hatte, dass die Verkehrssicherheit ein Schwerpunkt sein solle, bin ich zumindest schon einmal erfreut, dass zwei Jahre später dieser Wunsch endlich bis zu einer Landtagsrede aufgestiegen ist. Denn an Taten für Verkehrssicherheit war Ihr Wirken bisher wirklich übersichtlich.

Bild: Foto: Michael August

30% Elekrifizierungsquote im SPNV ist eigentlich ein Armutszeugnis

30% Elekrifizierungsquote im SPNV ist eigentlich ein Armutszeugnis und damit sind wir absolutes Schlusslicht in Deutschland. Die letzten Elektrifizierungen auf der Schiene wurden in Schleswig-Holstein mit Wirtschaftsminister Peer Steinbrück mit den Streckenabschnitten Flensburg-Neumünster sowie Itzehoe-Elmshorn und 2008 Wirtschaftsminister Dietrich Austermann mit dem Abschnitt Hamburg nach Lübeck und weiter bis Travemünde realisiert.

Bild: Foto: Philip Häniche

Dem Ehrgeiz bei den Zielen müssen nun die Taten folgen

Kai Vogel: Nun liegt der LNVP endlich im Entwurf vor. Vier Jahre hat es gedauert, bis sich die Landesregierung auf einen Entwurf des Landesnahverkehrsplans hat einigen können. Der neue LNVP wird damit nicht bereits Ende 2017, sondern frühestens zum Ende der Legislaturperiode gelten, was die Uneinigkeit der Koalition in Sachen Nahverkehr belegt.

Bild: Foto: Michael August

Jamaika muss den Nahverkehr auf der Schiene attraktiver machen

Kai Vogel: Aus der eigenen Regierungszeit weiß ich noch, wie schön es ist, wenn man mit dem eigenen Antrag das Leben für die Menschen wirklich verbessern kann. Und heute diskutieren wir darüber, wie die Schienenverbindungen für viele Menschen deutlich besser gemacht werden kann.

Bild: Pexels (Pixabay)

Uninformierte Informatiker

Kai Vogel: Die Koalition verspricht die Einführung eines Schulfaches Informatik – so weit, so gut. Ein paar Dinge müsste man sich dann aber schon überlegt haben: Was kostet das? Wie viele Lehrerstellen braucht man? Woher nimmt man die fachlich qualifizierten Lehrkräfte?

Bild: Foto: Michael August

Gewalt an Schulen in all ihren Formen bekämpfen

Kai Vogel: Wir haben im Bildungsausschuss eine Anhörung zum Antrag der Koalitionsfraktionen durchgeführt, die für einen Sachantrag ungewöhnlich ausführlich gehalten wurde. Das war eine richtige Entscheidung, obwohl es über das Grundanliegen des Antrages nicht wirklich zwei Meinungen geben konnte.

Bild: Foto: Michael August

Jamaikas FFBQ-Antrag: Viel Text, wenig Inhalt

Kai Vogel: Über die Frage, ob der 3. November 2020, an dem das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts gefällt wurde, ein guter oder ein schlechter Tag war, gibt es unterschiedliche Auffassungen. Für mich und einen großen Teil meiner Fraktion war dies ein guter Tag, weil endlich Klarheit eintrat, dass für die FFBQ nun endlich Baurecht besteht und das Projekt auch auf schleswig-holsteinischer Seite begonnen werden kann.

Bild: CopyrightFreePictures (Pixabay)

Die Grünen müssen Farbe bekennen

Kai Vogel: Auch wenn zukünftig Autos überwiegend elektrisch oder mit Wasserstoff betrieben werden, gehen alle Prognosen von einer Steigerung der Fahrzeugdichte und damit mehr Stau in den kommenden Jahren aus. Falls die Grünen nun jegliche Straßenprojekte aussetzen wollen, stellen sie die individuelle Mobilität, also mit dem eigenen Fahrzeug nicht nur schnell sondern auch sicher ans Ziel zu kommen, in Frage.

Bild: Foto: Michael August

Der Automobilindustrie ist bewusst, dass das Thema Klimaschutz und Luftreinhaltung nicht mehr wegzudiskutieren ist

Kai Vogel: Ich fahre gerne Bahn, ich fahre gerne Fahrrad, ich fahre aber auch gerne Auto, wie auch Millionen andere Personen. Doch damit die Möglichkeit der Auswahl auch bestehen bleiben kann, ist sicher, dass sich die Automobiltechnologie immer weiter und zum Erreichen der gesetzten Ziele technologieoffen entwickeln muss.