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Serpil Midyatli
Bild: Thomas Eisenkrätzer

Mehr Geld von Land und Bund für die Kommunen gegen die Corona-Krise

Ich unterstütze die Forderung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister nach finanziellem Ausgleich. Die Städte erfüllen gerade in dieser Krise zentrale Aufgaben bei der Gesundheitsversorgung. Durch die sinken Gewerbesteuereinnahmen geraten gleichzeitig ihre Haushalte in Schieflage. Zudem haben sie kaum Möglichkeiten, die eigenen Einnahmen zu steigern.

Solidarität ist die beste Medizin

Ralf Stegner: Vor einem Monat sind wir hier zuletzt zusammengekommen. Schon damals unter besonderen Umständen und am Beginn einer Zeit, in der wir als gewählte Politikerinnen und Politiker die größte Herausforderung zu bewältigen haben seit der Gründung der Bundesrepublik.

Bild: Thomas Eisenkrätzer

Bei Corona-Maßnahmen die Menschen in den Mittelpunkt stellen

Insgesamt ist die Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten zu guten und verantwortungsvollen Lösungen gekommen. Es ist entscheidend, dass in Kernfragen wie Schulöffnung, Tourismus und Kinderbetreuung deutschlandweit einheitliche Regelungen getroffen werden. Dafür wurde eine gute Grundlage geschaffen. Es ist wichtig, dass der Schutz der Gesundheit weiterhin im Mittelpunkt steht.

Serpil Midyatli
Bild: Thomas Eisenkrätzer

Wege aus der Corona-Krise: Warum ist ein Plan für den Weg aus der Krise notwendig?

Die aktuelle Situation ist für uns alle vollkommen neu. Schnell, sorgsam und bisher erfolgreich haben die Regierungen in Deutschland auf die Ausbreitung des Corona-Virus reagiert. Das Problem ist: Die aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens können nicht aufrecht erhalten werden bis ein wirksamer Impfstoff gefunden, produziert und flächendeckend verabreicht wurde. Die nächsten Schritte auf dem Weg aus der Corona-Krise sind also noch offen.

Bild: Bernhard_Staerck (Pixabay)

Freundschaftliches Miteinander mit Hamburg muss erhalten bleiben

Die Hamburger sollen ohne Beschränkung die direkten Nachbarkreise für ihre Fahrradtouren und Joggingrunden nutzen können. Das ist für uns gelebte Solidarität, die sich an der Lebenswirklichkeit orientiert. Das gute tägliche Miteinander diesseits und jenseits der kaum wahrnehmbaren Grenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein wollen wir unbedingt behalten!

Bild: Foto: Michael August

Gegenseitige Toleranz und Respekt müssen unsere Ziele sein

Kai Vogel: Schleswig-Holstein und Hamburg arbeiten traditionell eng miteinander zusammen. Daran darf sich auch in schwierigen Zeiten nichts ändern. Gegenseitige Toleranz und ein vernünftiges Miteinander müssen in der aktuellen Situation unsere obersten Ziele sein.

Bild: Thomas Eisenkrätzer

Europäische Solidarität bedeutet finanzielle Unterstützung

Europäische Solidarität muss praktisch sein. Die Corona-Krise zeigt, dass Probleme nicht an nationalen Grenzen haltmachen. Die Krankheit trifft alle Staaten in Europa. Dasselbe gilt auch für die damit verbundene wirtschaftliche Krise. Entweder bleiben wir gemeinsam stark. Oder wir gehen unter – jeder für sich. In dieser Phase beweist sich der Charakter.

Serpil Midyatli im Gespräch
Bild: Thomas Eisenkrätzer

Förderlücke schließen – Arbeitsplätze in klein- und mittelständischen Unternehmen schützen!

Ich freue mich, dass die Soforthilfen zum Schutz von Arbeitsplätzen und der Wirtschaft in Schleswig-Holstein so gut angenommen werden. Aktuell erreichen uns jedoch zahlreiche Hinweise auf eine Förderlücke im bisherigen schleswig-holsteinischen Hilfsprogramm. Demnach drohen insbesondere mittelständische Unternehmen mit mehr als zehn bis zu 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchs Raster zu fallen.