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Energiewende

Bild: Foto: Michael August

Energiesouveränität voranbringen – Verbraucher*innen entlasten

Putins Angriffskrieg auf die Ukraine zeigt, dass wir jetzt einen klaren Kurs hin zu einer von russischen Importen unabhängigen Energieversorgung einschlagen müssen. Um die Energiesouveränität voranzubringen, ist jetzt ein gemeinsamer Kraftankt von Bund und Ländern notwendig.

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Jetzt oder nie!

Sandra Redmann und Thomas Hölck: Der heute vorgestellte IPCC-Bericht hat erneut gezeigt, wie dramatisch die Situation ist. Hochwasser, Starkregen oder Hitze - die aktuellen Anpassungsmaßnahmen reichen derzeit nicht aus. Noch bleibt uns die Möglichkeit zum Handeln, jedoch schließt sich dieses Zeitfenster mit zunehmender Erwärmung mehr und mehr.

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Windenergie: Jamaika jubelt über die Hälfte der Genehmigungen der Küstenkoalition

Thomas Hölck: Das Motto von Jamaika scheint offenbar zu sein: „Wenn einen sonst keiner lobt, dann muss man es wohl selber tun“. Dabei sucht sich die Landesregierung die richtigen Zahlen raus. Zunächst einmal ist es keine besondere Meldung, dass Jamaika es endlich geschafft hat, eine Windkraftleistung zu genehmigen, die nur noch knapp hinter dem Spitzendwert der Küstenkoalition von 2014 liegt. Den zweiten Platz überlassen wir dieser Landesregierung gern.

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Zubau der Windenergie deutlich zu langsam!

Thomas Hölck: Wie meine Kleine Anfrage zeigt, ist der Zubau an der Windenergie deutlich zu langsam, um das im Klimaschutzgesetz festgelegt Ziel von 22.000 GWh in drei Jahren zu erreichen. Von 2019 auf 2020 gelang es Jamaika die eingespeiste Energiemenge gerade einmal um 700 GWh zu erhöhen. Im ersten Halbjahr 2021 ging diese Menge hochgerechnet aufs ganze Jahr sogar zurück!

Bild: Foto: Michael August

Mut bedeutet, dass man sich traut und fähig ist, etwas zu wagen. Wir sind für den Klimaschutz dazu bereit

Thomas Hölck: Was haben Sie sich nur bei diesem Antrag gedacht? Hat Jamaika nicht mehr zu bieten, als sich gefühlt zum 100. Mal zu den Pariser Klimazielen zu bekennen? Wie wir diese erreichen wollen – und das ja noch viel schneller als ursprünglich gedacht – diese Antwort lassen Sie offen. Ihr Wasserstoff-Jubelantrag wird jedenfalls nicht viel bewegen können.

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Jedes Gramm eingespartes CO2 ist wichtig!

Thomas Hölck: Der IPCC-Bericht macht uns wieder einmal deutlich, was wir eigentlich schon lange wissen und trotzdem nicht wahr haben wollen. Der Klimawandel ist menschengemacht und muss deshalb von uns bekämpft werden. Jetzt und nicht irgendwann! Es geht um nicht weniger als um unsere Lebensgrundlage, unseren Planeten.

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Ein guter Tag für die Energiewende

Thomas Hölck: Das Milliardenprojekt Nordlink kann ohne weiteres als Meilenstein der Energiewende bezeichnet werden. Deutschland profitiert von norwegischer Wasserkraft und Norwegen von deutscher Windenergie. Eine bessere Vernetzung der europäischen Strommärkte hilft letztlich nicht nur der Energiewende, sondern leistet auch einen Beitrag zu mehr Versorgungssicherheit. Hinzu kommen Potenziale für Endverbraucher, denn die Preise für grünen Strom können durch ein größeres Angebot günstiger werden.

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Kommt nach der Planungs- jetzt die Genehmigungsflaute?

Thomas Hölck: Es ist schon mehr als erstaunlich, dass sich die Windanlagenindustrie über lange Genehmigungsverfahren und wegen Personalmangel zurückgestellter Genehmigungsanträge beschweren muss. Hat es den Energiewendeminister wirklich überrascht, dass nach der durch Jamaika verursachten fast dreijährigen Verlängerung der Regionalplanung, es jetzt ein großes Bedürfnis nach Genehmigungen gibt?

Bild: Foto: Michael August

Die Energiewende ist ein Jahrhundertprojekt

Thomas Hölck: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz der rot-grünen Bundesregierung setzte Anfang der 2000er Jahre neue Maßstäbe. Die Energiewende in Deutschland wurde massiv vorangetrieben und setzte unser Land an die internationale Spitze. Das EEG hat Vorbildcharakter und viele Staaten haben sich daran orientiert.

Bild: Foto: Michael August

CDU, FDP und Grüne sind Klimaschutzverweigerer!

Thomas Hölck: Die Koalition stellt einen Antrag, in dem sie den Landtag auffordert, die Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Minderung der Treibhausgasemissionen zu bekräftigen.