Übersicht

Landtagssitzung

Bild: Foto: Michael August

Der Nationalpark Wattenmeer muss Vorranggebiet für die Natur bleiben!

Thomas Hölck: Wir lehnen den Antrag auf horizontale Ausweitung des Öl-Fördergebietes im Wattenmeer ab. Mit dem Antrag geht es darum, bekannte Reserven im südlichen Bereich der nachgewiesenen Lagerstätte zu erschließen. Aber genau dieser Bereich liegt offenbar knapp außerhalb der Fläche, für die bis 2041 eine Förderkonzession besteht.

Bild: Foto: Michael August

Auf dem ehemaligen Todesstreifen blüht heute das Leben

Sandra Redmann: 1989 war das Geburtsjahr des Grünen Bandes. Heute gibt es an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze 1393 Kilometer wunderschöne Natur, Artenreichtum und Erinnerung an unsere gemeinsame Geschichte. Auf dem ehemaligen Todesstreifen blüht heute das Leben. Das ist so beeindruckend.

Bild: Foto: Michael August

Versprechen halten – Sonderzahlungen wieder einführen!

Beate Raudies: In Schleswig-Holstein leben die glücklichsten Menschen. Das steht jedenfalls im Glücksatlas der Deutschen Post, der gerade veröffentlicht wurde. Zum Spitzenwert in der Zufriedenheit, so heißt es in der Begründung der Studienautoren, trügen die anhaltend gute Beschäftigungslage und die positive Entwicklung der Haushaltseinkommen bei.

Arbeit ist ein Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe

Wolfgang Baasch: Die Feststellung, dass Arbeit ein wesentlicher Schlüssel für die gesellschaftliche und soziale Teilhabe ist, ist nach wie vor richtig und sie gilt auch für geflüchtete Menschen. Geflüchtete, die nach Deutschland zugewandert sind, müssen eine Chance erhalten, sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen.

Jamaika liefert nicht!

Kathrin Wagner-Bockey: Anfang August 2018 nahm das Schicksal seinen Lauf: Ein euphorisierter Ministerpräsident Daniel Günther im Sporttrikot setzte sich mit breitem Lachen an die Sitze der eSports-Bewegung in Wacken!

Bild: Foto: Michael August

Ein Schritt in die richtige Richtung!

Ralf Stegner: Es ist eine gute Nachricht für Schleswig-Holstein, dass wir gemeinsam mit Regierung, regierungstragenden Fraktionen, demokratischer Opposition und Vorstand einen Zukunftspakt für unser Universitätsklinikum unterzeichnet haben.

Bild: Picography (Pixabay)

Seenotrettung ist kein Verbrechen!

Serpil Midyatli: Wir wollen mit unserer Initiative, dass Schleswig-Holstein ein sicherer Hafen wird. Dem Engagement und dem Einsatz der Zivilbevölkerung ist es zu verdanken, dass bereits mehrere Kommunen in unserem Land ein sicherer Hafen sind.

Kippen haben auf Spielplätzen nichts zu suchen!

Serpil Midyatli: Wir wissen inzwischen, wie schädlich das Passivrauchen ist und auch die Kippen mit ihren Nikotin- und Schadstoffresten sind Gift für die Kinder. Das Nicht- Rauchen auf den Spielplätzen sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Bild: Foto: Michael August

Die KITA-Reform – die keine Reform ist!

Serpil Midyatli: Auch das letzte Großprojekt dieser Landesregierung ist eine Enttäuschung für alle Beteiligten. Sie haben ihre Versprechen gebrochen, wie Sie alle anderen Versprechen auch einsammeln mussten. All unsere Warnungen, dass es eben keine gute Politik ist, allen alles zu versprechen und damit Hoffnungen und Begehrlichkeiten zu wecken, haben Sie nicht ernst genommen.

Sorgen von 40.000 Schleswig-Holsteinern abgelehnt

Özlem Ünsal: In Deutschland gehen inzwischen Zehntausende gegen die Spekulation mit Wohnraum auf die Straße. Bundesweit fühlen sich Mieterinnen und Mieter durch Wohnungsknappheit und starke Mietpreissteigerungen in ihrem Grundrecht des Wohnens bedroht.

Bild: Michael August

Geld arbeitet nicht ­Menschen arbeiten!

Beate Raudies: Mit Ihrer Erlaubnis, Herr Präsident, beginne ich meinen Beitrag mit einem ­ etwas längeren- Zitat. Es stammt aus dem Buch ,,Die Känguru-Offenbarung" von Marc-Uwe Kling: ,,»Wie sollen wir das Geld denn anlegen?«, fragt der Bankberater. »Machen Sie das Portfolio ruhig so, wie ich meine Steaks mag«, sagt das Känguru. »Ah!«, sagt der Mann. »Well done.« »Nein«, sagt das Känguru. »Blutig.«

Engpässe in der Ärzteversorgung: Die Wege zum Hausarzt werden immer länger

Heiner Dunckel: Alle reden vom Ärztemangel und den Problemen im Gesundheitssystem. Überall ziehen sich Ärzte – insbesondere in der ländlichen Region – in den Ruhestand zurück und finden niemanden mehr, der ihre Praxis übernimmt. Ergebnis: Die Wege zum Hausarzt werden immer länger, ganz besonders auf dem Land, die gesundheitliche Versorgung auf dem jetzigen Stand ist bedroht.