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Bild: geralt (Pixabay)

Lost

Martin Habersaat: Es ist genau das eingetreten, was wir vorausgesagt haben. Ministerin Prien ewig langes Herauszögern einer Entscheidung für oder gegen Luftfilter wird zu einer weiteren Belastung für unsere Schülerinnen und Schüler.

Bild: Philip Häniche

Der Berg kreißte und gebar eine Maus!

Martin Habersaat: 2020 war die Beteiligung an den zusätzlichen Lernangeboten während der Sommerferien sehr gering; an 110 Schulen gab es Angebote für ca. 4.000 (das waren nur rund 1 %) der Schüler*innen. Damals konnte das Ministerium das mit der zu geringen Vorbereitungszeit rechtfertigen. Das zieht für 2021 nicht mehr.

Bild: Clker-Free-Vector-Images (Pixabay)

Nachhaltigkeit heißt bei der CDU: immer mit dem Kopf gegen dieselbe Wand!

Martin Habersaat: Die Verzweiflung angesichts unterirdischer Umfragewerte muss bei der CDU groß sein, wenn Frau Prien und Herr Koch jetzt die gegenderte Sprache als die kulturpolitische Herausforderung Nr. 1 erkennen. Die Ministerin legte dabei wieder einen ihrer legendären Salto Mortale von „auf keinen Fall Verbote“ zu „auf jeden Fall Verbote“ hin.

Wie peinlich ist das denn ?!

Martin Habersaat: Ihre plötzliche bundesweite Prominenz nutzt Frau Prien, um ein Kernanliegen wuchtig zu präsentieren. Zu Beginn des dritten durch Corona beeinträchtigten Schuljahres ist es -tatata- ein Genderverbot für die Schulen.

Bild: geralt (Pixabay)

Schulen werden Hochinzidenzgebiete

Martin Habersaat: Über kurz oder lang werden sich nahezu alle Kinder unter 12 Jahren mit COVID-19 infizieren. Das ist auch ihre einzige Möglichkeit, Immunität zu erwerben. Aktuelle Vorsichtsmaßnehmen in Kindertagesstätten und Schulen dienen dem Zweck, das Ausbruchsgeschehen zu verlangsamen und allen älteren Personen die Gelegenheit zu geben, sich impfen zu lassen.

Bild: Philip Häniche

So geht es nicht!

Martin Habersaat: Das heutige Statement des Landeselternbeirates der Gemeinschaftsschulen ist in seiner Deutlichkeit ungewöhnlich, es ist aber nicht die erste Kritik eines Landeselternbeirates am Stil der derzeitigen Bildungsministerin oder an den Arbeitsbedingungen als ehrenamtliches Gremium.

Bild: Philip Häniche

50 – 100 – 165 – 200???

Martin Habersaat: Der Bundestag hat heute Regeln zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite beschlossen, die bundesweit einheitlich gelten sollen. Das ist grundsätzlich gut. Den Ländern ist es freigestellt, strengere Regeln zu erlassen, Lockerungen sind hingegen nicht möglich.

Bild: Foto: Michael August

Bildung darf nicht gegen Gesundheit ausgespielt werden

Martin Habersaat: Spätestens Donald Trump hat bewiesen, dass Twitter für eine differenzierte Kommunikation ungefähr so geeignet ist wie eine Nachricht auf einem Blatt Papier, das um einen Stein gewickelt durch eine Scheibe geworfen wird.

Bild: Philip Häniche

Ministerin gelobt bessere Vorbereitung ­- warten wir’s ab!

Martin Habersaat: Wenn die Ministerin morgens um 9.15 Uhr zur Pressekonferenz lädt, erwartet man große Neuigkeiten: Das Ministerium will also in Zukunft jeweils montags in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern über die Rahmenbedingungen für die kommende Woche entscheiden, um den Schulen mehr Zeit zur Vorbereitung darauf zu geben.

Bild: Hans (Pixabay)

Wieviel Porzellan will die Bildungsministerin noch zerschlagen?

Kai Vogel: Ich dachte immer, es sei zwischen den demokratischen Parteien unstrittig, dass der Posten eines/einer Schulleiter*in in einem Verfahren mit größtmöglicher Mitbestimmung des Schulträgers, also der Gemeinde, besetzt werden sollte und nicht durch eine einsame Entscheidung des Bildungsministeriums. So ist es jedenfalls im Schulgesetz vorgesehen.

Bild: Foto: Michael August

Das Bildungsministerium müsste Zoom freigeben

Martin Habersaat: Es ist gut, dass der Bildungsausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags sich frühzeitig darauf verständigt hat, jede seiner Sitzungen mit einem Bericht der Bildungsministerin zur aktuellen Corona-Lage an den Schulen, den Hochschulen und im Kulturbereich zu begonnen.

Bild: Alexandra_Koch (Pixabay)

Das Chaos kommt von oben

Martin Habersaat: Lern- und Vorbereitungsangebote in den Schulen in Präsenz“ kündigte die Bildungsministerin am Mittwoch bei einer Pressekonferenz und am Donnerstag im Landtag an für die Abschlussklassen an. Was sie dann an den Schulen anordnete, ist für diese Jahrgänge ab Montag Unterricht nach Stundenplan, gegebenenfalls in größeren Räumen.